Legaler Waffenbesitz in Deutschland

Besucher der Internetseiten „Die Gerade Partei“ zeigten sehr hohes Interesse an dem Bericht: Aktuelles – die Arbeit der Polizei und mehr.

Wir wurden auf mehrfache Anfrage gebeten, näher auf das Thema „legaler Waffenbesitz“ einzugehen und unsere Meinung dazu zu veröffentlichen.

Die DGP hat einige Mitglieder, die bereits seit Generationen mit der Waffe ihrem Sport nachgehen oder beruflich damit zu tun haben.

Diese Mitglieder haben gern und glaubhaft über die momentane Situation Auskunft gegeben:

Informationen zum Thema „legaler Waffenbesitz in Deutschland“

Die Debatten nach den Amokläufen in Erfuhrt, Winnenden und zuletzt Lörrach haben eine regelrechte Hexenjagd auf die legalen Waffenbesitzer entfacht.

Eine Minderheit aus politischen Fanatikern, professionellen Weltverbesserern und anderen selbsternannten Heilsbringern versucht mit missionarischen Eifer, dem Rest der Bevölkerung den eigenen Traum von einer heilen Welt ohne Waffen aufzuzwingen. Wer nicht mitzieht, ist moralisch verwerflich, gesellschaftlich vogelfrei und darf bloßgestellt und mit kollektivem Hass überschüttet werden.

Über eine Million rechtschaffener Bürger aller gesellschaftlichen Schichten, die sich streng an das geltende Recht halten (sonst wäre nämlich ihr legaler Waffenbesitz beendet) werden unter Generalverdacht gestellt und zum öffentlichen Feindbild gestempelt.

Jeder legale Waffenbesitzer ist ein „Waffennarr“, „Psychopath“ oder potenzieller Amokläufer.

Ein Politiker hat nach Winnenden tatsächlich öffentlich eine Kenntlichmachung von Schülern, die Mitglied in einem Schützenverein sind, „zum Zwecke der Amokprävention“ angedacht.

Die Medien veröffentlichen derzeit Berichte über „zu über 50% negativ verlaufende Aufbewahrungskontrollen bei Waffenbesitzern“, wobei verschwiegen wird, dass – aus Personalmangel – zunächst eine kleine Anzahl, und überhaupt nur diejenigen Waffenbesitzer geprüft werden, die bereits vorhandene Meldeauflagen o.ä. nicht fristgemäß eingehalten hatten.

Gebetsmühlenhaft wird von den Medien betont, dass es sich in Erfurt, Winnenden und Lörrach um Sportschützen gehandelt habe. Auch das ist so nicht richtig:

Der Attentäter von Erfurt hatte sich das waffenrechtliche Bedürfnis erschlichen, in Winnenden handelte es sich lediglich um den Sohn eines Sportschützen, die Attentäterin von Lörrach war zuletzt vor 16 Jahren Mitglied in einem Schützenverein!

Kommunale Politiker denken derzeit allen Ernstes in vielen Städten der Republik eine „Waffenbesitzsteuer“ an, die geeignet sei, den Waffenbesitz zu beschränken oder sogar wirtschaftlich unmöglich zu machen. Letzteres wäre bei vielen Legalwaffenbesitzern sicher der Fall. Macht ja nichts, der Bürger bezahlt letztlich den Unsinn und keiner der Initiatoren wird je privat in Regress genommen! Der Zweck, den legalen Waffenbesitz (der belegbar für < 1% aller Straftaten verantwortlich ist) zu beseitigen, heiligt alle Mittel.

„In diese Gesellschaft braucht niemand eine Waffe“ – nein, sicher nicht, um sich zu verteidigen. Aber der Waffenbesitz ist nun mal Grundlage eines von vielen Bürgern geliebten, faszinierenden, disziplinierenden Sports, eines legitimen Hobbys von Waffenhistorikern und Sammlern, sowie der Jagd.

Die Forderungen nach zentraler Lagerung der Waffen führen sich für jeden denkenden Menschen selbst als ad absurdum. Wer soll denn, bitteschön, diese Waffendepots bewachen, so dass sie nicht – als Magnet für kriminelle Elemente – zu einer Zeitbombe werden. Wer will verhindern, dass der potentielle Amokläufer seine eigene Waffe vorher dort abholt?

Würde der Satz „in dieser Gesellschaft braucht niemand ein Motorrad“ (der sicher ebenso richtig wäre) nicht jeden Normaldenkenden vom Irrsinn solcher Aussagen überzeugen? Auch an diesem Vergleich lässt sich das oft geäußerte Argument „wenn dadurch nur EIN Leben gerettet wird, ist es das wert“ überprüfen.

DIE GERADE PARTEI

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