Archiv für den Monat: April 2015

Die EZB und der Billig-Zins

Die EZB kauft jeden Monat Anleihen im Werte von 61 Mrd. € auf. Damit meinte Herr Draghi, dass er  die Wirtschaft im Süden ankurbelt. Das ist ein Irrtum. Im Gegenteil, das Geld wird immer weniger Wert, die Zinsen sind zu niedrig und kommen beim Bürger nicht richtig an. Das Einzige ist, das der Bürger seine ganzen Ersparnisse, ob Sparbücher, Versicherungen oder Festgelder verliert, weil es keine Zinsen gibt, und es lieber ausgibt. Folge: Es kommt auf Sicht zu mehr Altersarmut und Entlassungen.

Umgedreht wird ein Schuh draus: Die Zinsen müssen nach oben, Hypotheken müssen teurer werden, sonst bilden sich Blasen, die es heute schon gibt, und keiner will es wahr haben. Alles wird teurer und steht nicht mehr in der Relation zum Wert, siehe Häuser und Hypotheken und vieles Andere.

Dadurch geht der Geldmarkt kaputt.

 

 

Sorgenkind Griechenland

Lösungen für Griechenland sind nicht in Sicht. Brüssel möchte eine zweite Währung einführen. Die anderen wollen ein Hilfspaket starten. Der Grieche selber will sich Geld beim Russen holen, als Vorschuss auf eine Gaspipeline. Und Frau Merkel möchte Griechenland unbedingt in der Eurozone behalten.

Da das alles nicht geht, und sich keiner entschließen kann, wird es nur weiter Geld kosten.

Die einzige Möglichkeit ist: Griechenland bekommt die eigene Währung zurück und muss sich dann selbst beweisen. Dann hat das Land mehr Möglichkeiten und ist unabhängiger.

 

 

G7-Treffen in Deutschland

Als Idee: Wenn der G7-Gipfel schon in Deutschland ist, bei allen Sorgen und allem Zwist, den wir mit Russland haben, wäre es vielleicht nicht schlecht gewesen, den Herrn Putin trotzdem zum G7-Gipfel einzuladen. Dann hätte man die Gelegenheit gehabt, vieles zu regeln und zu besprechen.

Weil man immer sagt, ohne Russland geht’s auch nicht, und Frau Merkel in dieser Angelegenheit auch nicht richtig weiter kommt.
Es wäre vielleicht eine Möglichkeit gewesen.